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Parallels Desktop 19 Standard für MAC

Parallels Desktop 19 Standard für MAC

Mehr als zwei Millionen Professionals, Developers, Creatives und Enthusiasten vertrauen Parallels Desktop 19 Standard für Mac bei der Ausführung von Windows, Linux und macOS in einer virtuellen Umgebung. Wer sich für dieses leistungsstarke Virtualisierungstool interessiert, kann derzeit von einem beachtlichen Preisvorteil profitieren: Statt der regulären 109,96 € zahlen Käufer nur 49,95 €, was einer Ersparnis von 54,57% entspricht.

Parallels Desktop 19 überzeugt jedoch nicht nur durch seinen attraktiven Preis. Die Software unterstützt außerdem das neueste macOS Sonoma 14 sowohl als primäres Betriebssystem auf dem Mac als auch in einer virtuellen Maschine. Für Intel-Mac-Nutzer ist zudem das kürzlich veröffentlichte Update auf Version 19.4.2 besonders wichtig, da es ein kritisches Sicherheitsproblem behebt und die Stabilität des Systems gewährleistet. Nach dem Kauf erfolgt die Lieferung direkt online in weniger als 30 Sekunden – so können Anwender sofort mit der Einrichtung beginnen.

In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über Parallels Desktop 19 Standard für Mac: von den grundlegenden Funktionen und Systemanforderungen über die Leistungsmerkmale bis hin zu den typischen Anwendungsfällen für verschiedene Nutzergruppen.

Was ist Parallels Desktop 19 Standard für Mac?

Parallels Desktop 19 Standard für Mac ist eine leistungsstarke Virtualisierungssoftware, die es Benutzern ermöglicht, Windows, Linux und andere Betriebssysteme auf ihrem Mac auszuführen, ohne neustarten zu müssen. Anders als bei Apples früherer Boot Camp-Lösung können Anwender Mac- und Windows-Anwendungen gleichzeitig nebeneinander nutzen.

Kurze Übersicht über die Software

Diese vielseitige Virtualisierungslösung funktioniert, indem sie eine virtuelle Maschine (VM) auf dem Mac erstellt, wobei der Mac als Hypervisor dient. Dadurch können Benutzer Windows oder andere Betriebssysteme genauso installieren, wie sie es auf einem normalen Computer tun würden. Die Standard-Edition von Parallels Desktop 19 unterstützt macOS Sonoma 14 sowohl als primäres Betriebssystem als auch in einer virtuellen Maschine.

Zu den wichtigsten Neuerungen in Version 19 gehören:

  • Ein überarbeitetes Anwendungssymbol, das modernen Designrichtlinien entspricht
  • Neu gestaltete Dialogfelder für eine vereinfachte Benutzerinteraktion
  • Touch ID-Unterstützung für Windows 10/11-Login, wobei die Zugangsdaten sicher im macOS Schlüsselbund gespeichert werden
  • Unterstützung für OpenGL bis Version 4.1 in Windows
  • Internet Printing Protocol (IPP) für verbesserte Druckkompatibilität unter macOS Sonoma

Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Mit dem Installationsassistenten kann Windows 11 automatisch heruntergeladen und installiert werden. Alternativ können Benutzer ihren eigenen Microsoft Windows-Lizenzschlüssel verwenden oder eine vorhandene Boot Camp-Partition übertragen.

Zielgruppe und typische Anwendungsfälle

Parallels Desktop 19 Standard richtet sich vorwiegend an Privatanwender mit leichten bis mittleren Anforderungen. Besonders nützlich ist die Software für:

  • Mac-Benutzer, die Zugriff auf über 200.000 Windows-Anwendungen benötigen – sei es zum Arbeiten, Entwickeln, Studieren, Testen oder zur Unterhaltung
  • Spieler, die Windows-exklusive Spiele auf ihrem Mac spielen möchten, wobei das Gaming-Profil mehr RAM- und CPU-Leistung für optimale Performance bereitstellt
  • Umsteiger, die bisher mit Windows gearbeitet haben und auf einen Mac wechseln, aber weiterhin auf vertraute Windows-Programme zugreifen möchten
  • Anwender, die spezielle Branchensoftware benötigen, die nur für Windows verfügbar ist
  • Gelegenheitsnutzer, die Windows-Anwendungen in einer sicheren, abgeschlossenen Umgebung testen möchten, ohne ihren Mac zu gefährden

Der Coherence-Modus bietet hierbei ein besonders nahtloses Erlebnis, indem Windows-Anwendungen direkt im Mac-Desktop integriert werden können. Außerdem lässt sich der Windows-Desktop in einem eigenen Fenster anzeigen, auf Vollbildgröße erweitern oder als kleine Vorschau in einer Ecke des Mac-Desktops platzieren.

Unterschiede zur Pro- und Business-Edition

Die Standard-Edition unterscheidet sich in mehreren wesentlichen Punkten von den höherwertigen Varianten:

Ressourcen und Leistung:

  • Standard: Unterstützt bis zu 8 GB virtuellen RAM und 4 virtuelle CPUs pro VM[16]
  • Pro: Ermöglicht bis zu 128 GB virtuellen RAM und 32 virtuelle CPUs pro VM

Lizenzoptionen:

  • Standard: Verfügbar als Jahresabonnement für 100 Euro oder als Einmalkauf für 130 Euro
  • Pro/Business: Ausschließlich als Abonnement erhältlich (Pro: 120 Euro/Jahr, Business: 150 Euro/Jahr)

Zielgruppen:

  • Standard: Für Privatanwender und leichte Anwendungsfälle konzipiert
  • Pro: Speziell für Entwickler, Web- und Grafikdesigner sowie Power-User entwickelt
  • Business: Für Unternehmensumgebungen mit zentralisiertem Management optimiert

Exklusive Funktionen der Pro-Edition:

  • Entwickler-Tools wie Jenkins und Vagrant-Plugin
  • Erweiterte Netzwerkfunktionen und Debugging-Möglichkeiten
  • Verknüpfte Klone für bequemes Testen und Entwickeln
  • Headless-Modus für serverbasierte Anwendungen

Business-Edition-Vorteile:

  • Single Sign-On/SAML-Integration
  • Zentralisiertes Management für Massenbereitstellungen
  • Vereinfachte Lizenzierung für größere Teams

Für Anwender mit normalen Anforderungen bietet die Standard-Edition allerdings bereits alle wesentlichen Funktionen, um Windows-Anwendungen problemlos auf dem Mac zu nutzen. Die Entscheidung für eine höherwertige Edition sollte hauptsächlich von speziellen Entwicklungsanforderungen oder Unternehmensrichtlinien abhängig gemacht werden.

Systemanforderungen und Kompatibilität

Vor der Installation von Parallels Desktop 19 Standard für Mac sollten Nutzer unbedingt prüfen, ob ihr System die notwendigen Anforderungen erfüllt. Die Software kann auf verschiedenen Mac-Modellen laufen, allerdings mit unterschiedlichen Einschränkungen je nach Hardware und Betriebssystem.

Unterstützte macOS-Versionen

Parallels Desktop 19 wurde speziell für die neuesten Apple-Betriebssysteme optimiert und bietet vollständige Unterstützung für:

  • macOS Sonoma 14.0 oder neuer
  • macOS Ventura 13.2 oder neuer
  • macOS Monterey 12.6 oder neuer

Beachtenswert ist hierbei, dass ältere macOS-Versionen wie Big Sur 11, Catalina 10.15 und Mojave 10.14 von Parallels Desktop 19 nicht mehr offiziell unterstützt werden. Bei Installation auf diesen Systemen wird automatisch eine frühere Version von Parallels Desktop eingerichtet, wobei die Unterstützung für Gastbetriebssysteme eingeschränkt sein kann. Daher empfiehlt der Hersteller ausdrücklich, wenn möglich auf eine neuere macOS-Version zu aktualisieren.

Besonders hervorzuheben ist die vollständige Kompatibilität mit macOS Sonoma 14, das sowohl als primäres Betriebssystem auf dem Mac als auch in einer virtuellen Maschine unterstützt wird. Dies ermöglicht Nutzern, ihre Mac-Computer zu aktualisieren, sobald das neue Betriebssystem verfügbar ist, ohne Kompatibilitätsprobleme befürchten zu müssen.

Apple Silicon vs. Intel Macs

Ein entscheidender Faktor bei der Nutzung von Parallels Desktop 19 ist die Prozessorarchitektur des verwendeten Macs. Die Software funktioniert sowohl auf neueren Macs mit Apple Silicon-Chips als auch auf älteren Modellen mit Intel-Prozessoren:

Apple Silicon Macs (M-Serie):

  • Unterstützt werden alle Apple Silicon-Chips: M1, M1 Pro, M1 Max, M1 Ultra, M2, M2 Pro, M2 Max, M2 Ultra, M3, M3 Pro und M3 Max
  • Kann nur ARM-Versionen von Betriebssystemen virtualisieren
  • Unterstützte Windows-Versionen: Windows 11 Pro und Enterprise Editionen (empfohlen)
  • Unterstützte Linux-Distributionen: Ubuntu, Fedora, Red Hat Enterprise Linux, Debian, Kali Linux und CentOS Stream in ihren ARM-Versionen

Intel Macs:

  • Erfordert mindestens einen Intel Core i5, Core i7, Core i9, Intel Core M oder Xeon Prozessor
  • Kann nur x86-Versionen von Betriebssystemen virtualisieren
  • Unterstützt Windows 11 (empfohlen) sowie Windows 10
  • Bietet Unterstützung für zahlreiche Linux-Distributionen in x86-Versionen
  • Ältere Windows-Versionen wie Windows 2000, XP, Vista, 7, 8 und 8.1 werden nicht mehr offiziell unterstützt, können aber weiterhin installiert werden

Allerdings gibt es wesentliche Unterschiede in der Funktionalität: Bei Intel-Macs werden bestimmte Features wie der Ressourcen-Monitor, das "Erweiterte Speicherlimit" auf der Registerkarte CPU & Speicher sowie die Visual Studio-Plugin-Unterstützung für Remote-Debugging nicht mehr unterstützt.

RAM- und Speicheranforderungen

Die Hardware-Anforderungen variieren je nach Anwendungsfall. Für grundlegende Funktionen benötigt Parallels Desktop 19:

  • Minimaler Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
  • Empfohlener Arbeitsspeicher: Mindestens 16 GB RAM für optimale Leistung
  • Festplattenspeicher für die Installation: 600 MB
  • Zusätzlicher Speicherplatz: Für jede virtuelle Maschine ist weiterer Speicherplatz erforderlich (für Windows-Betriebssysteme mindestens 16 GB)
  • Empfohlener Speichertyp: SSD-Laufwerk für beste Performance

Eine wichtige Einschränkung der Standard-Edition betrifft die Ressourcenzuweisung: Virtuelle Maschinen, die in Parallels Desktop 19 Standard erstellt und ausgeführt werden, sind auf maximal 4 vCPU-Kerne und 8 GB virtuellen Arbeitsspeicher (vRAM) beschränkt. Für anspruchsvollere Anwendungsfälle müsste daher auf die Pro- oder Business-Edition umgestiegen werden, die deutlich mehr Ressourcen bereitstellen können.

Ebenfalls bemerkenswert: Die Standardgröße der virtuellen Festplatte beträgt in Version 19 nun 128 GB. Dabei ist zu beachten, dass dieser Speicherplatz dynamisch genutzt wird – die virtuelle Maschine belegt also nur so viel physischen Speicherplatz auf der Festplatte, wie tatsächlich genutzt wird.

Für eine optimale Leistung sollten Nutzer außerdem auf einen Mac mit entsprechender Grafikunterstützung achten. Auf Apple Silicon Macs werden alle integrierten Grafikprozessoren unterstützt, während bei Intel-Macs für beste Ergebnisse eine AMD Radeon Pro Grafikkarte empfohlen wird.

Wichtige Funktionen im Überblick

Die Stärke von Parallels Desktop 19 Standard für Mac liegt in seinen durchdachten Funktionen, die Windows nahtlos in die macOS-Umgebung integrieren. Durch diese Features wird die Virtualisierungslösung zu einem unverzichtbaren Werkzeug für alle, die beide Betriebssysteme parallel nutzen möchten.

Nahtlose Windows-Integration

Parallels Desktop 19 ermöglicht es Benutzern, Windows-Anwendungen parallel zu denen von macOS zu öffnen, ohne vorher neustarten zu müssen. Benutzer können Windows auf verschiedene Weisen darstellen: in einem eigenen Fenster auf dem Mac-Desktop, in Vollbildgröße oder sogar als kleine Vorschau in einer Ecke des Mac-Desktops, um die Windows-Umgebung im Auge zu behalten, während sie in anderen Mac-Anwendungen arbeiten.

Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, Windows-Programme direkt vom Mac Dock oder Mac-Schreibtisch aus zu starten. Diese tiefe Integration ermöglicht ein Arbeiten mit beiden Betriebssystemen, als wären sie ein einziges System. Darüber hinaus unterstützt Parallels Desktop Retina-Displays und bietet verschiedene Anzeigeoptionen:

  • Optimal für Retina-Display: Die Windows-Auflösung stimmt mit der des Retina-Displays überein, wodurch Elemente und Text scharf und in voller Größe dargestellt werden.
  • Maßstabgetreu: Windows-Auflösung und DPI-Einstellung ändern sich nicht, was bei Programmen hilfreich ist, die hohe DPI-Einstellungen nicht unterstützen.
  • Optimal für externe Bildschirme: Besonders nützlich für die Arbeit mit mehreren Monitoren.

Touch ID für Windows-Login

Eine der beeindruckendsten Neuerungen in Parallels Desktop 19 ist die Integration von Apples Touch ID für den Windows-Login. Mit dieser Funktion können Benutzer das Eintippen von Passwörtern oder PIN-Codes durch eine einfache Berührung mit der Fingerspitze ersetzen, was den Anmeldevorgang erheblich beschleunigt.

Für die Nutzung dieser Funktion müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ein Mac mit integriertem Fingerabdruckscanner oder ein Apple Magic Keyboard mit Touch ID
  • Eingerichtete Touch ID auf dem Mac
  • Parallels Desktop Version 19
  • Windows 10 oder neuer als Gastbetriebssystem
  • Aktualisierte Parallels Tools auf dem Gastcomputer

Wichtig zu wissen: Die Integration funktioniert durch Hinzufügen eines benutzerdefinierten Anbieters von Anmeldeinformationen zur Windows-Installation. Windows erhält keinen virtuellen Fingerabdruckleser, und Windows Hello ist nicht in den Prozess eingebunden. Die Windows-Passwörter werden nicht in Apples Cloud-Diensten gespeichert, sondern lokal im sicheren, verschlüsselten Tresor und können nur zur Touch ID-Verifizierung verwendet werden.

Drag & Drop zwischen macOS und Windows

Ein weiteres Highlight ist die verbesserte Drag-and-Drop-Funktionalität zwischen Mac- und Windows-Anwendungen. Diese ermöglicht einen nahtlosen Datenaustausch zwischen beiden Betriebssystemen. Benutzer können:

  • Dateien direkt aus dem macOS Finder in Windows-Anwendungen ziehen, um sie zu öffnen
  • Objekte wie Bilder oder Textblöcke zwischen macOS und Windows-Anwendungen übertragen
  • Dateien zwischen Windows Explorer und Mac Finder verschieben

Unterstützt werden verschiedene Formate:

  • Dateien (direkt aus dem Finder in Windows-Anwendungen)
  • Virtuelle Dateiinhalte (ähnlich wie beim Ziehen von Anhängen aus einem E-Mail-Programm)
  • Globale Datenformate (wie Bilder oder Textblöcke)
  • EMF-Format (Enhanced Metafile)
  • HTML-Inhalte von Webbrowsern

3D-Grafikunterstützung

Parallels Desktop 19 bietet eine beeindruckende Unterstützung für 3D-Grafiken, was besonders für Spiele und grafikintensive Anwendungen wichtig ist. Für Windows-Gastbetriebssysteme unterstützt die Software OpenGL 4.1 (Kompatibilitätsprofil) und DirectX 11.1.

Bei Linux-Gastbetriebssystemen wird OpenGL 4.1 (Kompatibilitätsprofil) unterstützt. Für virtuelle Maschinen mit macOS 12 Monterey und höher, die auf Mac-Computern mit macOS 12 Monterey und höher ausgeführt werden, werden sogar Metal-Grafiken unterstützt, vorausgesetzt, die Parallels Tools sind installiert.

Besitzer eines Mac mit Retina Display profitieren von speziellen Optimierungen. Für Windows 7 und höher kann die Darstellung zwischen verschiedenen Modi gewechselt werden, während für Windows XP die volle Retina-Auflösung (2880x1800) aktiviert werden kann.

Coherence-Modus

Der Coherence-Modus stellt eine der beeindruckendsten Funktionen dar. Er ermöglicht es, Windows und macOS so einzurichten, dass sie nahtlos zusammenarbeiten, als ob sie Bestandteile eines einzigen Betriebssystems wären. Im Coherence-Modus werden Windows-Anwendungen direkt auf dem macOS-Desktop neben Mac-Anwendungen angezeigt, ohne dass ein separates VM-Fenster notwendig ist.

Dabei werden die Parallels Desktop Steuerelemente, Symbole und Menüs ausgeblendet. Lediglich das Parallels Symbol in der Mac-Menüleiste und der Windows-Programmordner im Dock bleiben sichtbar. Die Windows-Taskleiste, der Start-Button und der Desktop sind verborgen, wodurch eine wirklich integrierte Benutzererfahrung entsteht.

Um in den Coherence-Modus zu wechseln, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Klicken auf das Coherence-Symbol in der oberen rechten Ecke des VM-Fensters
  • Auswahl von "Darstellung" > "In Coherence wechseln" im Menü
  • Verwendung der Tastenkombination Ctrl+Cmd+C

Voraussetzung für den Coherence-Modus ist die Installation der Parallels Tools im Gastbetriebssystem. Hierdurch wird eine nahtlose Integration von Windows-Anwendungen in die macOS-Umgebung gewährleistet, was die Produktivität erheblich steigern kann.

Optimierungen für macOS Sonoma

Mit der aktuellen Version von Parallels Desktop 19 Standard für Mac werden mehrere wichtige Optimierungen für macOS Sonoma eingeführt. Diese Verbesserungen ermöglichen eine nahtlosere Integration und verbesserte Benutzerfreundlichkeit, insbesondere für Anwender, die auf das neueste Apple-Betriebssystem aktualisiert haben.

Dynamische Auflösung

Eine der auffälligsten Neuerungen in Parallels Desktop 19 unter macOS Sonoma ist die dynamische Bildschirmauflösung. Diese Funktion ist standardmäßig für virtuelle Maschinen mit macOS 14 und neueren Versionen sowie für alle neu erstellten VMs aktiviert. Dadurch passt die virtuelle Maschine ihre Auflösung automatisch entsprechend der Fenstergröße und der physischen Bildschirmauflösung an.

Bemerkenswert ist hierbei, dass Benutzer derzeit keine Möglichkeit haben, diese Funktion manuell zu steuern oder zu deaktivieren. Dennoch bietet die automatische Anpassung erhebliche Vorteile für die tägliche Arbeit:

  • Bessere Lesbarkeit bei unterschiedlichen Fenstergrößen
  • Optimale Ausnutzung des verfügbaren Bildschirmplatzes
  • Keine manuellen Einstellungen bei Änderung der Fenstergröße erforderlich

Die dynamische Anpassung der Auflösung funktioniert ausschließlich unter macOS Sonoma 14 und neueren Versionen. Dadurch wird die Benutzeroberfläche der virtuellen Maschine stets optimal dargestellt, unabhängig davon, ob das Fenster vergrößert, verkleinert oder zwischen verschiedenen Monitoren verschoben wird.

Internet Printing Protocol (IPP)

Eine weitere bedeutsame Verbesserung betrifft die Druckfunktionalität. Unter macOS Sonoma verwendet Parallels Desktop 19 nun das Internet Printing Protocol (IPP) zum Drucken aus Windows. Diese Umstellung bietet eine bessere Kompatibilität mit hardwareunterstützten Funktionen moderner Drucker.

Die Implementierung des IPP-Druckprotokolls wurde speziell für Windows 10+ virtuelle Maschinen entwickelt, die auf macOS Sonoma als Hauptbetriebssystem laufen. Allerdings gibt es dabei einige wichtige Änderungen zu beachten:

  • Die Optionen "Vor dem Drucken Seite einrichten anzeigen" und "Als PDF auf Mac drucken" werden in Parallels Desktop 19 unter macOS Sonoma nicht mehr unterstützt
  • Diese Einschränkungen resultieren aus Änderungen, die Apple in der Sonoma-Version eingeführt hat

Falls ein Postscript-Drucker auf dem Mac installiert ist und mit einer Windows 11 virtuellen Maschine geteilt wird, muss der Drucker gelöscht und ein neuer Drucker mit dem IPP-Protokoll hinzugefügt werden. Die Einrichtung des IPP-Druckens erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Auf dem Mac: "Systemeinstellungen" > "Allgemein" > "Freigaben" öffnen und "Druckerfreigabe" aktivieren
  2. Auf das "(i)"-Symbol für die "Druckerfreigabe"-Einstellung klicken > Drucker auswählen > "Jeder kann drucken" festlegen
  3. In der virtuellen Maschine: Start > Einstellungen > Bluetooth & Geräte > Drucker & Scanner öffnen
  4. "Gerät hinzufügen" und dann "Nach Geräten suchen" klicken
  5. Überprüfen, ob der Drucker aufgelistet ist

Trotz der Umstellung auf das neue Druckprotokoll bleibt die grundlegende Funktionalität erhalten, wobei nun eine bessere Unterstützung für moderne Druckerhardware gewährleistet ist.

Scroll- und Zoom-Gesten

Die dritte wichtige Optimierung betrifft die Unterstützung von Multitouch-Gesten. Ab macOS Ventura 13 und neuer wird in Parallels Desktop 19 die Unterstützung für "Scroll & Zoom" Multitouch-Gesten hinzugefügt. Diese Verbesserung erhöht die Benutzerfreundlichkeit erheblich, insbesondere für Besitzer von MacBooks mit Trackpad oder Magic Trackpad.

Parallels Desktop 19 bietet eine eingeschränkte Unterstützung von Multitouch-Gesten in macOS-Gastmaschinen auf Apple Silicon Macs. Derzeit werden folgende Zwei-Finger-Gesten unterstützt:

  • Vertikaler und horizontaler Bildlauf
  • Vergrößern und Verkleinern durch Aufdrücken (Pinch-Geste)
  • Drehen mit zwei Fingern

Für die Nutzung dieser Funktion gibt es allerdings einige Voraussetzungen. Zunächst muss auf dem Host-Mac macOS 13 Ventura oder neuer als primäres Betriebssystem ausgeführt werden. Darüber hinaus ist zu beachten, dass Drei- oder Vierfingergesten weiterhin das primäre macOS steuern und nicht das Gastsystem.

Diese eingeschränkte Unterstützung von Multitouch-Gesten stellt dennoch eine erhebliche Verbesserung dar, da sie die Bedienung der virtuellen Maschine natürlicher gestaltet und den Workflow zwischen Host- und Gastsystem vereinfacht. Benutzer können dadurch auf dem virtuellen macOS-System ähnlich intuitiv navigieren wie auf ihrem Haupt-Betriebssystem.

Insgesamt zeigen diese Optimierungen für macOS Sonoma, dass Parallels Desktop 19 Standard für Mac kontinuierlich weiterentwickelt wird, um die neuesten Funktionen von Apple-Betriebssystemen optimal zu unterstützen. Durch diese Verbesserungen wird die Arbeit mit virtuellen Maschinen unter macOS Sonoma deutlich komfortabler und effizienter gestaltet, was besonders für Anwender wichtig ist, die regelmäßig zwischen verschiedenen Betriebssystemen wechseln müssen.

Leistung und Stabilität in Version 19

Parallels Desktop 19 Standard für Mac überzeugt nicht nur durch seine Funktionsvielfalt, sondern ebenfalls durch kontinuierliche Verbesserungen im Bereich Leistung und Stabilität. Die neueste Version bietet erhebliche Kompatibilitätsupdates und Leistungsoptimierungen, die speziell auf aktuelle macOS-, Windows- und Linux-Versionen sowie die neuesten Mac-Modelle abgestimmt sind.

Verbesserte Startzeiten

In Parallels Desktop 19 wurden zahlreiche Optimierungen vorgenommen, die die Startzeiten virtueller Maschinen deutlich verkürzen. Eine der bedeutendsten Neuerungen stellt der vollständig überarbeitete Ansatz zum Klonen von virtuellen Maschinen dar. Ab Version 19.2.0 (Build 54827) nutzt Parallels Desktop native APFS-Mechanismen, was die Geschwindigkeit des Klonvorgangs drastisch verbessert. Diese Verbesserung ist besonders für Entwickler nützlich, die regelmäßig mit Kopien virtueller Maschinen arbeiten.

Die Software wurde außerdem speziell für macOS Sonoma 14 optimiert, wodurch virtuelle Maschinen schneller starten und reaktionsfreudiger laufen. Parallels Desktop 19 bewertet vor dem Starten einer virtuellen Maschine die vorhandene Mac-Hardware, um automatisch optimale Ressourcen zuzuweisen und ein verbessertes Nutzererlebnis zu bieten.

Zusätzlich trägt die Behebung verschiedener Grafikprobleme mit OpenGL-basierten Anwendungen, darunter AutoTRAX Dex, FINALE 3D, Blender 3.3 LTS, Optuma und TerMus-BIM, zu einer schnelleren Startzeit und besseren allgemeinen Reaktionsfähigkeit bei.

Ressourcennutzung und Performance

Parallels Desktop 19 Standard für Mac bietet in der Standard-Edition beeindruckende 8 GB vRAM und 4 vCPUs pro virtueller Maschine. Diese Ressourcen reichen für die meisten alltäglichen Anwendungsfälle vollkommen aus. Zum Vergleich: Die Pro-Edition unterstützt bis zu 128 GB vRAM und 32 vCPUs für anspruchsvollere Aufgaben.

Für Benutzer, die Leistungsprobleme feststellen, bietet Parallels Desktop mehrere Optimierungsmöglichkeiten:

  • CPU-Auslastungsmonitor: Eine nützliche Funktion in der Fensterleiste der virtuellen Maschine, die rot aufleuchtet, wenn die CPU-Auslastung in Windows über 70% liegt. Ein Klick darauf zeigt, welche Prozesse die CPU-Ressourcen beanspruchen.

  • Automatischer Ressourcenmanager: Diese Funktion, die ab Parallels Desktop 17 eingeführt wurde, bewertet die Mac-Hardware vor dem Starten einer virtuellen Maschine und weist optimale Ressourcen zu.

  • Speicherort der virtuellen Maschine: Für beste Leistung sollte die virtuelle Maschine auf der internen SSD des Macs gespeichert werden. Das Ausführen von einer externen USB-Festplatte oder einem NAS kann die Leistung erheblich beeinträchtigen.

Die Leistung hängt hauptsächlich von drei Hardwarekomponenten ab: CPU, RAM und Festplatte. Während ein CPU-Austausch selten praktikabel ist, können bei vielen Mac-Computern RAM- und Festplatten-Upgrades vorgenommen werden. Insbesondere der Wechsel von einer herkömmlichen Festplatte (HDD) zu einer SSD kann die Leistung um das Zwei- bis Dreifache steigern.

Darüber hinaus ist es wichtig, die gleichzeitige Ausführung mehrerer virtueller Maschinen zu vermeiden, da jede VM eine erhebliche Menge an Ressourcen verbraucht und die Gesamtleistung des Computers verlangsamen kann.

Stabilitätsupdates aus den letzten Builds

Parallels veröffentlicht regelmäßig Updates, die die Stabilität und Sicherheit verbessern. Die neuesten Builds haben zahlreiche Probleme behoben und wichtige Verbesserungen eingeführt:

  • Version 19.4.2 (54991): Behebt ein kritisches Sicherheitsproblem, das Intel Macs betrifft. Die Installation dieses Updates wird dringend empfohlen, um die Sicherheit des Macs zu gewährleisten.

  • Version 19.4.1 (54985): Behebt allgemeine Stabilitäts- und Leistungsprobleme.

  • Version 19.4.0 (54962): Fügt ein OS-Badge zu App-Symbolen hinzu, die in macOS Spotlight-Suchergebnissen angezeigt werden – ein hilfreicher visueller Hinweis, der genau anzeigt, welche App gestartet wird.

  • Version 19.3.1 (54941): Adressiert allgemeine Stabilitäts- und Leistungsprobleme.

  • Version 19.3.0 (54924): Behebt das Problem, dass Parallels Desktop auf Apple Silicon Macs mit einem Virtual Machine Monitor-Fehler nicht gestartet werden konnte.

  • Version 19.2.1 (54832): Adressiert allgemeine Stabilitäts- und Leistungsprobleme.

  • Version 19.1.1 (54734): Behebt Probleme mit USB-Geräten, die in Windows nicht angezeigt werden, wenn sie direkt angeschlossen sind, und Probleme mit verschwommener Anzeige bei Linux-Maschinen nach der Größenänderung des VM-Fensters.

  • Version 19.1.0 (54729): Fügt einen Unschärfeeffekt während der Größenänderung des VM-Fensters hinzu, behebt verschiedene Grafikprobleme mit OpenGL-basierten Anwendungen und korrigiert Probleme mit der Verwendung mehrerer Windows-Anwendungsfenster im Coherence-Modus auf verschiedenen macOS-Bereichen.

Bei spezifischen Leistungsproblemen empfehlen Experten verschiedene Lösungsansätze, einschließlich der Neuinstallation von Parallels oder virtuellen Maschinen, der Aktualisierung von Tools, der Einstellung der Ressourcennutzung auf "Kein Limit" in der VM-Konfiguration und des Umschaltens des Hypervisortyps auf Apple.

Für die optimale Funktion von Parallels Desktop 19 ist es entscheidend, immer den neuesten Build zu verwenden. Dies kann durch einen Klick auf das Parallels Desktop-Symbol in der macOS-Menüleiste und die Auswahl von "Nach Updates suchen..." überprüft werden.

Virtuelle Maschinen für macOS und Linux

Parallels Desktop 19 erweitert die Virtualisierungsmöglichkeiten über Windows hinaus und bietet umfangreiche Unterstützung für macOS- und Linux-Betriebssysteme. Diese Funktionen sind besonders wertvoll für Entwickler und fortgeschrittene Anwender, die mit verschiedenen Betriebssystemen arbeiten müssen.

macOS-VM auf Apple Silicon

In Zusammenarbeit mit Apple haben die Ingenieure von Parallels den weltweit ersten Prototyp einer macOS Virtual Machine erstellt, die auf einem Mac mit Apple M-Silizium läuft. Mit Parallels Desktop 19 für Mac können Benutzer mit Apple-Chips nun macOS-VMs mit mehreren neuen Funktionen ausführen.

Zunächst ist hervorzuheben, dass ab Parallels Desktop 19 die Möglichkeit hinzugefügt wurde, virtuelle macOS-Maschinen anzuhalten und später fortzusetzen. Diese Funktion war zuvor nicht verfügbar und erleichtert erheblich den Workflow bei der Arbeit mit virtuellen Maschinen.

Darüber hinaus können Benutzer unter macOS Ventura 13 und neuer virtuelle macOS-Maschinen auf Apple Silicon Macs aus einem IPSW-Image über das Dialogfeld "Neu erstellen" installieren. Dies vereinfacht den Installationsprozess erheblich. Ab Parallels Desktop 19 ist es sogar möglich, eine macOS-VM durch einfaches Doppelklicken auf die heruntergeladene .ipsw-Datei zu installieren.

Allerdings gibt es einige Einschränkungen: Es ist nur möglich, virtuelle Maschinen mit macOS Monterey 12 und neuer zu erstellen. Außerdem unterstützt Parallels Desktop nicht das Erstellen einer virtuellen macOS-Maschine aus dem .app-Installationsimage auf Mac-Computern mit Apple-Chip.

Für die Konfiguration von macOS-VMs auf Apple Silicon steht ab Parallels Desktop 19.3 eine Konfigurationsoberfläche zur Verfügung. Damit können Benutzer Einstellungen wie CPU-Kerne, RAM-Menge, Netzwerkmodus und zusätzliche Festplatten anpassen.

Ubuntu & CentOS Unterstützung

Parallels Desktop 19 bietet umfangreiche Unterstützung für verschiedene Linux-Distributionen. Insbesondere werden folgende aktuelle Versionen unterstützt:

  • Ubuntu 22.04.2
  • Fedora 38
  • Debian 12
  • CentOS 9
  • Weitere kompatible Distributionen

Bemerkenswert ist hierbei, dass Parallels Desktop 19 nun die Installation und den Betrieb der Arm-Version von CentOS 9 Stream auf Mac-Computern mit Apple Silicon ermöglicht. Dies erweitert die Einsatzmöglichkeiten erheblich, da mehr Linux-Distributionen auf den neuesten Mac-Modellen lauffähig sind.

Es ist wichtig zu beachten, dass auf Mac-Computern mit Apple Silicon nur ARM-basierte Versionen von Betriebssystemen in virtuellen Maschinen installiert und verwendet werden können. Intel-Macs hingegen können nur Intel-basierte Versionen von Betriebssystemen in virtuellen Maschinen ausführen.

x86-Emulation mit Rosetta 2

Eine besonders innovative Funktion, die allerdings nur in der Pro Edition von Parallels Desktop 19 verfügbar ist, ist die x86-64-Emulation in Linux-VMs auf Apple Silicon Macs. Diese Funktion ermöglicht es Entwicklern, x86-Docker-Container und bestimmte x86-64-Softwarebinärdateien direkt in einer Linux-VM auszuführen.

Die Technologie basiert auf Apples Rosetta-Fähigkeiten im Virtualisierungs-Framework, das x86-64-Binärdateien übersetzt. Parallels Desktop integriert diese Funktion, um sie so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten.

Um den Einstieg zu erleichtern, fügt Parallels Desktop 19 Pro Edition dem Dialogfeld "Neu erstellen" eine zum Download bereitstehende Ubuntu-Appliance hinzu, die speziell für die Ausführung von x86-64-Containern oder -Anwendungen konfiguriert ist. Diese vorkonfigurierte VM hat Rosetta bereits eingerichtet, Abhängigkeiten aktualisiert und Docker einsatzbereit.

Obwohl Rosetta beeindruckende Übersetzungsfähigkeiten bietet, funktionieren nicht alle x86-64-Pakete problemlos in Linux-VMs. Insbesondere werden Snap-Pakete in diesem Szenario nicht unterstützt. Dies liegt daran, dass sie alle ihre Abhängigkeiten im Paket enthalten und daher die Übersetzung nicht nutzen können.

Infolgedessen bietet Parallels Desktop 19 eine leistungsstarke Plattform für virtuelle Maschinen über Windows hinaus. Mit Unterstützung für macOS auf Apple Silicon und verschiedene Linux-Distributionen sowie der fortschrittlichen x86-Emulation in der Pro-Edition können Anwender nahezu jede Betriebssystemumgebung auf ihrem Mac nutzen.

Für wen lohnt sich der Kauf?

Die Frage, ob sich der Kauf von Parallels Desktop 19 Standard für Mac lohnt, hängt maßgeblich vom individuellen Nutzungsprofil ab. Die Software richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen mit jeweils spezifischen Anforderungen und Einsatzszenarien. Betrachten wir daher die wichtigsten Anwendergruppen im Detail.

Privatanwender

Für Privatanwender bietet Parallels Desktop 19 Standard besonders attraktive Vorteile. Die Edition wurde speziell für die persönliche Nutzung konzipiert und stellt mit 8 GB vRAM und 4 vCPUs ausreichend Ressourcen für alltägliche Aufgaben bereit. Besonders wertvoll ist die Software für:

  • Umsteiger von Windows auf Mac, die noch Zeit benötigen, sich mit dem neuen Betriebssystem vertraut zu machen. Sie können wichtige Arbeiten weiterhin mit den bekannten Windows-Anwendungen erledigen, während sie schrittweise macOS kennenlernen.

  • Mac-Nutzer, die Zugriff auf Windows-exklusive Software benötigen, etwa unbefristete Versionen bestehender Programme oder spezielle Anwendungen für Hobbys und Unterhaltung.

  • Spieler, die Windows-exklusive Titel wie Roblox, League of Legends, Minecraft oder Fortnite auf ihrem Mac genießen möchten.

Zudem bietet Parallels Desktop 19 Standard unbegrenzten Support rund um die Uhr per Telefon und E-Mail, was bei Problemen oder Fragen sehr hilfreich sein kann.

Darüber hinaus eignet sich die Software hervorragend zum Testen neuer Anwendungen in einer geschützten Umgebung. Da Installation und Deinstallation in einer separaten, gesicherten Umgebung stattfinden, werden keine Veränderungen am Hauptbetriebssystem vorgenommen. Dies verhindert die Ansammlung von Dateiresten, die langfristig die Systemleistung beeinträchtigen könnten.

Schließlich können Privatanwender als Studierende oder Lehrkräfte an qualifizierten Bildungseinrichtungen von exklusiven Bildungsrabatten profitieren, die bis zu 50% Ersparnis bieten.

Entwickler und IT-Profis

Obwohl für professionelle Entwickler primär die Pro-Edition konzipiert wurde, bietet bereits die Standard-Version wichtige Funktionen für viele Entwicklungsszenarien. Besonders nützlich ist Parallels Desktop 19 Standard für:

  • Hobby-Entwickler und Programmierer, die neue Anwendungen in einer isolierten Umgebung testen möchten, ohne ihr Hauptsystem zu gefährden.

  • IT-Profis, die verschiedene Betriebssystemumgebungen für Testzwecke benötigen.

  • Entwickler, die zwischen verschiedenen Betriebssystemen wechseln müssen, um ihre Anwendungen auf Kompatibilität zu prüfen.

Die Standard-Edition ermöglicht es, virtuelle macOS- und Linux-Maschinen zu erstellen und zu nutzen, was für Cross-Platform-Entwicklung hilfreich sein kann. Allerdings fehlen einige erweiterte Funktionen der Pro-Edition, wie etwa:

  • Visual Studio Integration und IDE-Unterstützung
  • Befehlszeilen-Integrationen mit Packer, Vagrant, Jenkins
  • Ausführung von Intel-Binärdateien in Linux auf Apple Silicon Macs
  • Visual-Studio-Code-Erweiterung für VM-Management

Falls diese erweiterten Entwicklerfunktionen benötigt werden, wäre ein Upgrade auf die Pro-Edition (120 Euro/Jahr) sinnvoll.

Unternehmen mit Intune-Integration

Mit Version 19 hat Parallels Desktop seine Unternehmenskompatibilität erheblich erweitert. Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung für die Registrierung von Windows-VMs in Windows-Managementlösungen wie Intune:

  • Nutzung des verbesserten Parallels Deployment-Pakets
  • Verwendung von Parallels My Account-Konfigurationsprofilen zur Bereitstellung von Windows-VMs
  • Möglichkeit, vorkonfigurierte Windows-VMs als Datei zu teilen

Diese Funktionen sind insbesondere für Unternehmensumgebungen relevant, in denen eine zentrale Verwaltung von Virtualisierungslösungen erforderlich ist. Allerdings bietet erst die Business-Edition (150 Euro/Jahr) die volle Unterstützung für Unternehmensanforderungen mit:

  • Single Sign-On/SAML-Integration
  • Zentralisiertes Management für Massenbereitstellungen
  • Vereinfachte Lizenzierung für größere Teams

Für kleinere Unternehmen oder Abteilungen, die grundlegende Intune-Integration benötigen, kann dennoch die Standard-Edition ausreichend sein, wenn keine komplexen Verwaltungsanforderungen bestehen.

Zusammenfassend eignet sich Parallels Desktop 19 Standard für Mac hervorragend für Privatanwender und kleinere Unternehmen mit grundlegenden Virtualisierungsanforderungen. Für umfangreiche Entwicklungsarbeiten oder unternehmensweite Bereitstellungen sollten hingegen die Pro- oder Business-Edition in Betracht gezogen werden.

Parallels Desktop 19 Standard für MAC

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"Parallels Desktop 19 Standard für MAC"

Parallels Desktop 19 Standard für MAC

Mehr als zwei Millionen Professionals, Developers, Creatives und Enthusiasten vertrauen Parallels Desktop 19 Standard für Mac bei der Ausführung von Windows, Linux und macOS in einer virtuellen Umgebung. Wer sich für dieses leistungsstarke Virtualisierungstool interessiert, kann derzeit von einem beachtlichen Preisvorteil profitieren: Statt der regulären 109,96 € zahlen Käufer nur 49,95 €, was einer Ersparnis von 54,57% entspricht.

Parallels Desktop 19 überzeugt jedoch nicht nur durch seinen attraktiven Preis. Die Software unterstützt außerdem das neueste macOS Sonoma 14 sowohl als primäres Betriebssystem auf dem Mac als auch in einer virtuellen Maschine. Für Intel-Mac-Nutzer ist zudem das kürzlich veröffentlichte Update auf Version 19.4.2 besonders wichtig, da es ein kritisches Sicherheitsproblem behebt und die Stabilität des Systems gewährleistet. Nach dem Kauf erfolgt die Lieferung direkt online in weniger als 30 Sekunden – so können Anwender sofort mit der Einrichtung beginnen.

In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über Parallels Desktop 19 Standard für Mac: von den grundlegenden Funktionen und Systemanforderungen über die Leistungsmerkmale bis hin zu den typischen Anwendungsfällen für verschiedene Nutzergruppen.

Was ist Parallels Desktop 19 Standard für Mac?

Parallels Desktop 19 Standard für Mac ist eine leistungsstarke Virtualisierungssoftware, die es Benutzern ermöglicht, Windows, Linux und andere Betriebssysteme auf ihrem Mac auszuführen, ohne neustarten zu müssen. Anders als bei Apples früherer Boot Camp-Lösung können Anwender Mac- und Windows-Anwendungen gleichzeitig nebeneinander nutzen.

Kurze Übersicht über die Software

Diese vielseitige Virtualisierungslösung funktioniert, indem sie eine virtuelle Maschine (VM) auf dem Mac erstellt, wobei der Mac als Hypervisor dient. Dadurch können Benutzer Windows oder andere Betriebssysteme genauso installieren, wie sie es auf einem normalen Computer tun würden. Die Standard-Edition von Parallels Desktop 19 unterstützt macOS Sonoma 14 sowohl als primäres Betriebssystem als auch in einer virtuellen Maschine.

Zu den wichtigsten Neuerungen in Version 19 gehören:

  • Ein überarbeitetes Anwendungssymbol, das modernen Designrichtlinien entspricht
  • Neu gestaltete Dialogfelder für eine vereinfachte Benutzerinteraktion
  • Touch ID-Unterstützung für Windows 10/11-Login, wobei die Zugangsdaten sicher im macOS Schlüsselbund gespeichert werden
  • Unterstützung für OpenGL bis Version 4.1 in Windows
  • Internet Printing Protocol (IPP) für verbesserte Druckkompatibilität unter macOS Sonoma

Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Mit dem Installationsassistenten kann Windows 11 automatisch heruntergeladen und installiert werden. Alternativ können Benutzer ihren eigenen Microsoft Windows-Lizenzschlüssel verwenden oder eine vorhandene Boot Camp-Partition übertragen.

Zielgruppe und typische Anwendungsfälle

Parallels Desktop 19 Standard richtet sich vorwiegend an Privatanwender mit leichten bis mittleren Anforderungen. Besonders nützlich ist die Software für:

  • Mac-Benutzer, die Zugriff auf über 200.000 Windows-Anwendungen benötigen – sei es zum Arbeiten, Entwickeln, Studieren, Testen oder zur Unterhaltung
  • Spieler, die Windows-exklusive Spiele auf ihrem Mac spielen möchten, wobei das Gaming-Profil mehr RAM- und CPU-Leistung für optimale Performance bereitstellt
  • Umsteiger, die bisher mit Windows gearbeitet haben und auf einen Mac wechseln, aber weiterhin auf vertraute Windows-Programme zugreifen möchten
  • Anwender, die spezielle Branchensoftware benötigen, die nur für Windows verfügbar ist
  • Gelegenheitsnutzer, die Windows-Anwendungen in einer sicheren, abgeschlossenen Umgebung testen möchten, ohne ihren Mac zu gefährden

Der Coherence-Modus bietet hierbei ein besonders nahtloses Erlebnis, indem Windows-Anwendungen direkt im Mac-Desktop integriert werden können. Außerdem lässt sich der Windows-Desktop in einem eigenen Fenster anzeigen, auf Vollbildgröße erweitern oder als kleine Vorschau in einer Ecke des Mac-Desktops platzieren.

Unterschiede zur Pro- und Business-Edition

Die Standard-Edition unterscheidet sich in mehreren wesentlichen Punkten von den höherwertigen Varianten:

Ressourcen und Leistung:

  • Standard: Unterstützt bis zu 8 GB virtuellen RAM und 4 virtuelle CPUs pro VM[16]
  • Pro: Ermöglicht bis zu 128 GB virtuellen RAM und 32 virtuelle CPUs pro VM

Lizenzoptionen:

  • Standard: Verfügbar als Jahresabonnement für 100 Euro oder als Einmalkauf für 130 Euro
  • Pro/Business: Ausschließlich als Abonnement erhältlich (Pro: 120 Euro/Jahr, Business: 150 Euro/Jahr)

Zielgruppen:

  • Standard: Für Privatanwender und leichte Anwendungsfälle konzipiert
  • Pro: Speziell für Entwickler, Web- und Grafikdesigner sowie Power-User entwickelt
  • Business: Für Unternehmensumgebungen mit zentralisiertem Management optimiert

Exklusive Funktionen der Pro-Edition:

  • Entwickler-Tools wie Jenkins und Vagrant-Plugin
  • Erweiterte Netzwerkfunktionen und Debugging-Möglichkeiten
  • Verknüpfte Klone für bequemes Testen und Entwickeln
  • Headless-Modus für serverbasierte Anwendungen

Business-Edition-Vorteile:

  • Single Sign-On/SAML-Integration
  • Zentralisiertes Management für Massenbereitstellungen
  • Vereinfachte Lizenzierung für größere Teams

Für Anwender mit normalen Anforderungen bietet die Standard-Edition allerdings bereits alle wesentlichen Funktionen, um Windows-Anwendungen problemlos auf dem Mac zu nutzen. Die Entscheidung für eine höherwertige Edition sollte hauptsächlich von speziellen Entwicklungsanforderungen oder Unternehmensrichtlinien abhängig gemacht werden.

Systemanforderungen und Kompatibilität

Vor der Installation von Parallels Desktop 19 Standard für Mac sollten Nutzer unbedingt prüfen, ob ihr System die notwendigen Anforderungen erfüllt. Die Software kann auf verschiedenen Mac-Modellen laufen, allerdings mit unterschiedlichen Einschränkungen je nach Hardware und Betriebssystem.

Unterstützte macOS-Versionen

Parallels Desktop 19 wurde speziell für die neuesten Apple-Betriebssysteme optimiert und bietet vollständige Unterstützung für:

  • macOS Sonoma 14.0 oder neuer
  • macOS Ventura 13.2 oder neuer
  • macOS Monterey 12.6 oder neuer

Beachtenswert ist hierbei, dass ältere macOS-Versionen wie Big Sur 11, Catalina 10.15 und Mojave 10.14 von Parallels Desktop 19 nicht mehr offiziell unterstützt werden. Bei Installation auf diesen Systemen wird automatisch eine frühere Version von Parallels Desktop eingerichtet, wobei die Unterstützung für Gastbetriebssysteme eingeschränkt sein kann. Daher empfiehlt der Hersteller ausdrücklich, wenn möglich auf eine neuere macOS-Version zu aktualisieren.

Besonders hervorzuheben ist die vollständige Kompatibilität mit macOS Sonoma 14, das sowohl als primäres Betriebssystem auf dem Mac als auch in einer virtuellen Maschine unterstützt wird. Dies ermöglicht Nutzern, ihre Mac-Computer zu aktualisieren, sobald das neue Betriebssystem verfügbar ist, ohne Kompatibilitätsprobleme befürchten zu müssen.

Apple Silicon vs. Intel Macs

Ein entscheidender Faktor bei der Nutzung von Parallels Desktop 19 ist die Prozessorarchitektur des verwendeten Macs. Die Software funktioniert sowohl auf neueren Macs mit Apple Silicon-Chips als auch auf älteren Modellen mit Intel-Prozessoren:

Apple Silicon Macs (M-Serie):

  • Unterstützt werden alle Apple Silicon-Chips: M1, M1 Pro, M1 Max, M1 Ultra, M2, M2 Pro, M2 Max, M2 Ultra, M3, M3 Pro und M3 Max
  • Kann nur ARM-Versionen von Betriebssystemen virtualisieren
  • Unterstützte Windows-Versionen: Windows 11 Pro und Enterprise Editionen (empfohlen)
  • Unterstützte Linux-Distributionen: Ubuntu, Fedora, Red Hat Enterprise Linux, Debian, Kali Linux und CentOS Stream in ihren ARM-Versionen

Intel Macs:

  • Erfordert mindestens einen Intel Core i5, Core i7, Core i9, Intel Core M oder Xeon Prozessor
  • Kann nur x86-Versionen von Betriebssystemen virtualisieren
  • Unterstützt Windows 11 (empfohlen) sowie Windows 10
  • Bietet Unterstützung für zahlreiche Linux-Distributionen in x86-Versionen
  • Ältere Windows-Versionen wie Windows 2000, XP, Vista, 7, 8 und 8.1 werden nicht mehr offiziell unterstützt, können aber weiterhin installiert werden

Allerdings gibt es wesentliche Unterschiede in der Funktionalität: Bei Intel-Macs werden bestimmte Features wie der Ressourcen-Monitor, das "Erweiterte Speicherlimit" auf der Registerkarte CPU & Speicher sowie die Visual Studio-Plugin-Unterstützung für Remote-Debugging nicht mehr unterstützt.

RAM- und Speicheranforderungen

Die Hardware-Anforderungen variieren je nach Anwendungsfall. Für grundlegende Funktionen benötigt Parallels Desktop 19:

  • Minimaler Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
  • Empfohlener Arbeitsspeicher: Mindestens 16 GB RAM für optimale Leistung
  • Festplattenspeicher für die Installation: 600 MB
  • Zusätzlicher Speicherplatz: Für jede virtuelle Maschine ist weiterer Speicherplatz erforderlich (für Windows-Betriebssysteme mindestens 16 GB)
  • Empfohlener Speichertyp: SSD-Laufwerk für beste Performance

Eine wichtige Einschränkung der Standard-Edition betrifft die Ressourcenzuweisung: Virtuelle Maschinen, die in Parallels Desktop 19 Standard erstellt und ausgeführt werden, sind auf maximal 4 vCPU-Kerne und 8 GB virtuellen Arbeitsspeicher (vRAM) beschränkt. Für anspruchsvollere Anwendungsfälle müsste daher auf die Pro- oder Business-Edition umgestiegen werden, die deutlich mehr Ressourcen bereitstellen können.

Ebenfalls bemerkenswert: Die Standardgröße der virtuellen Festplatte beträgt in Version 19 nun 128 GB. Dabei ist zu beachten, dass dieser Speicherplatz dynamisch genutzt wird – die virtuelle Maschine belegt also nur so viel physischen Speicherplatz auf der Festplatte, wie tatsächlich genutzt wird.

Für eine optimale Leistung sollten Nutzer außerdem auf einen Mac mit entsprechender Grafikunterstützung achten. Auf Apple Silicon Macs werden alle integrierten Grafikprozessoren unterstützt, während bei Intel-Macs für beste Ergebnisse eine AMD Radeon Pro Grafikkarte empfohlen wird.

Wichtige Funktionen im Überblick

Die Stärke von Parallels Desktop 19 Standard für Mac liegt in seinen durchdachten Funktionen, die Windows nahtlos in die macOS-Umgebung integrieren. Durch diese Features wird die Virtualisierungslösung zu einem unverzichtbaren Werkzeug für alle, die beide Betriebssysteme parallel nutzen möchten.

Nahtlose Windows-Integration

Parallels Desktop 19 ermöglicht es Benutzern, Windows-Anwendungen parallel zu denen von macOS zu öffnen, ohne vorher neustarten zu müssen. Benutzer können Windows auf verschiedene Weisen darstellen: in einem eigenen Fenster auf dem Mac-Desktop, in Vollbildgröße oder sogar als kleine Vorschau in einer Ecke des Mac-Desktops, um die Windows-Umgebung im Auge zu behalten, während sie in anderen Mac-Anwendungen arbeiten.

Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, Windows-Programme direkt vom Mac Dock oder Mac-Schreibtisch aus zu starten. Diese tiefe Integration ermöglicht ein Arbeiten mit beiden Betriebssystemen, als wären sie ein einziges System. Darüber hinaus unterstützt Parallels Desktop Retina-Displays und bietet verschiedene Anzeigeoptionen:

  • Optimal für Retina-Display: Die Windows-Auflösung stimmt mit der des Retina-Displays überein, wodurch Elemente und Text scharf und in voller Größe dargestellt werden.
  • Maßstabgetreu: Windows-Auflösung und DPI-Einstellung ändern sich nicht, was bei Programmen hilfreich ist, die hohe DPI-Einstellungen nicht unterstützen.
  • Optimal für externe Bildschirme: Besonders nützlich für die Arbeit mit mehreren Monitoren.

Touch ID für Windows-Login

Eine der beeindruckendsten Neuerungen in Parallels Desktop 19 ist die Integration von Apples Touch ID für den Windows-Login. Mit dieser Funktion können Benutzer das Eintippen von Passwörtern oder PIN-Codes durch eine einfache Berührung mit der Fingerspitze ersetzen, was den Anmeldevorgang erheblich beschleunigt.

Für die Nutzung dieser Funktion müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ein Mac mit integriertem Fingerabdruckscanner oder ein Apple Magic Keyboard mit Touch ID
  • Eingerichtete Touch ID auf dem Mac
  • Parallels Desktop Version 19
  • Windows 10 oder neuer als Gastbetriebssystem
  • Aktualisierte Parallels Tools auf dem Gastcomputer

Wichtig zu wissen: Die Integration funktioniert durch Hinzufügen eines benutzerdefinierten Anbieters von Anmeldeinformationen zur Windows-Installation. Windows erhält keinen virtuellen Fingerabdruckleser, und Windows Hello ist nicht in den Prozess eingebunden. Die Windows-Passwörter werden nicht in Apples Cloud-Diensten gespeichert, sondern lokal im sicheren, verschlüsselten Tresor und können nur zur Touch ID-Verifizierung verwendet werden.

Drag & Drop zwischen macOS und Windows

Ein weiteres Highlight ist die verbesserte Drag-and-Drop-Funktionalität zwischen Mac- und Windows-Anwendungen. Diese ermöglicht einen nahtlosen Datenaustausch zwischen beiden Betriebssystemen. Benutzer können:

  • Dateien direkt aus dem macOS Finder in Windows-Anwendungen ziehen, um sie zu öffnen
  • Objekte wie Bilder oder Textblöcke zwischen macOS und Windows-Anwendungen übertragen
  • Dateien zwischen Windows Explorer und Mac Finder verschieben

Unterstützt werden verschiedene Formate:

  • Dateien (direkt aus dem Finder in Windows-Anwendungen)
  • Virtuelle Dateiinhalte (ähnlich wie beim Ziehen von Anhängen aus einem E-Mail-Programm)
  • Globale Datenformate (wie Bilder oder Textblöcke)
  • EMF-Format (Enhanced Metafile)
  • HTML-Inhalte von Webbrowsern

3D-Grafikunterstützung

Parallels Desktop 19 bietet eine beeindruckende Unterstützung für 3D-Grafiken, was besonders für Spiele und grafikintensive Anwendungen wichtig ist. Für Windows-Gastbetriebssysteme unterstützt die Software OpenGL 4.1 (Kompatibilitätsprofil) und DirectX 11.1.

Bei Linux-Gastbetriebssystemen wird OpenGL 4.1 (Kompatibilitätsprofil) unterstützt. Für virtuelle Maschinen mit macOS 12 Monterey und höher, die auf Mac-Computern mit macOS 12 Monterey und höher ausgeführt werden, werden sogar Metal-Grafiken unterstützt, vorausgesetzt, die Parallels Tools sind installiert.

Besitzer eines Mac mit Retina Display profitieren von speziellen Optimierungen. Für Windows 7 und höher kann die Darstellung zwischen verschiedenen Modi gewechselt werden, während für Windows XP die volle Retina-Auflösung (2880x1800) aktiviert werden kann.

Coherence-Modus

Der Coherence-Modus stellt eine der beeindruckendsten Funktionen dar. Er ermöglicht es, Windows und macOS so einzurichten, dass sie nahtlos zusammenarbeiten, als ob sie Bestandteile eines einzigen Betriebssystems wären. Im Coherence-Modus werden Windows-Anwendungen direkt auf dem macOS-Desktop neben Mac-Anwendungen angezeigt, ohne dass ein separates VM-Fenster notwendig ist.

Dabei werden die Parallels Desktop Steuerelemente, Symbole und Menüs ausgeblendet. Lediglich das Parallels Symbol in der Mac-Menüleiste und der Windows-Programmordner im Dock bleiben sichtbar. Die Windows-Taskleiste, der Start-Button und der Desktop sind verborgen, wodurch eine wirklich integrierte Benutzererfahrung entsteht.

Um in den Coherence-Modus zu wechseln, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Klicken auf das Coherence-Symbol in der oberen rechten Ecke des VM-Fensters
  • Auswahl von "Darstellung" > "In Coherence wechseln" im Menü
  • Verwendung der Tastenkombination Ctrl+Cmd+C

Voraussetzung für den Coherence-Modus ist die Installation der Parallels Tools im Gastbetriebssystem. Hierdurch wird eine nahtlose Integration von Windows-Anwendungen in die macOS-Umgebung gewährleistet, was die Produktivität erheblich steigern kann.

Optimierungen für macOS Sonoma

Mit der aktuellen Version von Parallels Desktop 19 Standard für Mac werden mehrere wichtige Optimierungen für macOS Sonoma eingeführt. Diese Verbesserungen ermöglichen eine nahtlosere Integration und verbesserte Benutzerfreundlichkeit, insbesondere für Anwender, die auf das neueste Apple-Betriebssystem aktualisiert haben.

Dynamische Auflösung

Eine der auffälligsten Neuerungen in Parallels Desktop 19 unter macOS Sonoma ist die dynamische Bildschirmauflösung. Diese Funktion ist standardmäßig für virtuelle Maschinen mit macOS 14 und neueren Versionen sowie für alle neu erstellten VMs aktiviert. Dadurch passt die virtuelle Maschine ihre Auflösung automatisch entsprechend der Fenstergröße und der physischen Bildschirmauflösung an.

Bemerkenswert ist hierbei, dass Benutzer derzeit keine Möglichkeit haben, diese Funktion manuell zu steuern oder zu deaktivieren. Dennoch bietet die automatische Anpassung erhebliche Vorteile für die tägliche Arbeit:

  • Bessere Lesbarkeit bei unterschiedlichen Fenstergrößen
  • Optimale Ausnutzung des verfügbaren Bildschirmplatzes
  • Keine manuellen Einstellungen bei Änderung der Fenstergröße erforderlich

Die dynamische Anpassung der Auflösung funktioniert ausschließlich unter macOS Sonoma 14 und neueren Versionen. Dadurch wird die Benutzeroberfläche der virtuellen Maschine stets optimal dargestellt, unabhängig davon, ob das Fenster vergrößert, verkleinert oder zwischen verschiedenen Monitoren verschoben wird.

Internet Printing Protocol (IPP)

Eine weitere bedeutsame Verbesserung betrifft die Druckfunktionalität. Unter macOS Sonoma verwendet Parallels Desktop 19 nun das Internet Printing Protocol (IPP) zum Drucken aus Windows. Diese Umstellung bietet eine bessere Kompatibilität mit hardwareunterstützten Funktionen moderner Drucker.

Die Implementierung des IPP-Druckprotokolls wurde speziell für Windows 10+ virtuelle Maschinen entwickelt, die auf macOS Sonoma als Hauptbetriebssystem laufen. Allerdings gibt es dabei einige wichtige Änderungen zu beachten:

  • Die Optionen "Vor dem Drucken Seite einrichten anzeigen" und "Als PDF auf Mac drucken" werden in Parallels Desktop 19 unter macOS Sonoma nicht mehr unterstützt
  • Diese Einschränkungen resultieren aus Änderungen, die Apple in der Sonoma-Version eingeführt hat

Falls ein Postscript-Drucker auf dem Mac installiert ist und mit einer Windows 11 virtuellen Maschine geteilt wird, muss der Drucker gelöscht und ein neuer Drucker mit dem IPP-Protokoll hinzugefügt werden. Die Einrichtung des IPP-Druckens erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Auf dem Mac: "Systemeinstellungen" > "Allgemein" > "Freigaben" öffnen und "Druckerfreigabe" aktivieren
  2. Auf das "(i)"-Symbol für die "Druckerfreigabe"-Einstellung klicken > Drucker auswählen > "Jeder kann drucken" festlegen
  3. In der virtuellen Maschine: Start > Einstellungen > Bluetooth & Geräte > Drucker & Scanner öffnen
  4. "Gerät hinzufügen" und dann "Nach Geräten suchen" klicken
  5. Überprüfen, ob der Drucker aufgelistet ist

Trotz der Umstellung auf das neue Druckprotokoll bleibt die grundlegende Funktionalität erhalten, wobei nun eine bessere Unterstützung für moderne Druckerhardware gewährleistet ist.

Scroll- und Zoom-Gesten

Die dritte wichtige Optimierung betrifft die Unterstützung von Multitouch-Gesten. Ab macOS Ventura 13 und neuer wird in Parallels Desktop 19 die Unterstützung für "Scroll & Zoom" Multitouch-Gesten hinzugefügt. Diese Verbesserung erhöht die Benutzerfreundlichkeit erheblich, insbesondere für Besitzer von MacBooks mit Trackpad oder Magic Trackpad.

Parallels Desktop 19 bietet eine eingeschränkte Unterstützung von Multitouch-Gesten in macOS-Gastmaschinen auf Apple Silicon Macs. Derzeit werden folgende Zwei-Finger-Gesten unterstützt:

  • Vertikaler und horizontaler Bildlauf
  • Vergrößern und Verkleinern durch Aufdrücken (Pinch-Geste)
  • Drehen mit zwei Fingern

Für die Nutzung dieser Funktion gibt es allerdings einige Voraussetzungen. Zunächst muss auf dem Host-Mac macOS 13 Ventura oder neuer als primäres Betriebssystem ausgeführt werden. Darüber hinaus ist zu beachten, dass Drei- oder Vierfingergesten weiterhin das primäre macOS steuern und nicht das Gastsystem.

Diese eingeschränkte Unterstützung von Multitouch-Gesten stellt dennoch eine erhebliche Verbesserung dar, da sie die Bedienung der virtuellen Maschine natürlicher gestaltet und den Workflow zwischen Host- und Gastsystem vereinfacht. Benutzer können dadurch auf dem virtuellen macOS-System ähnlich intuitiv navigieren wie auf ihrem Haupt-Betriebssystem.

Insgesamt zeigen diese Optimierungen für macOS Sonoma, dass Parallels Desktop 19 Standard für Mac kontinuierlich weiterentwickelt wird, um die neuesten Funktionen von Apple-Betriebssystemen optimal zu unterstützen. Durch diese Verbesserungen wird die Arbeit mit virtuellen Maschinen unter macOS Sonoma deutlich komfortabler und effizienter gestaltet, was besonders für Anwender wichtig ist, die regelmäßig zwischen verschiedenen Betriebssystemen wechseln müssen.

Leistung und Stabilität in Version 19

Parallels Desktop 19 Standard für Mac überzeugt nicht nur durch seine Funktionsvielfalt, sondern ebenfalls durch kontinuierliche Verbesserungen im Bereich Leistung und Stabilität. Die neueste Version bietet erhebliche Kompatibilitätsupdates und Leistungsoptimierungen, die speziell auf aktuelle macOS-, Windows- und Linux-Versionen sowie die neuesten Mac-Modelle abgestimmt sind.

Verbesserte Startzeiten

In Parallels Desktop 19 wurden zahlreiche Optimierungen vorgenommen, die die Startzeiten virtueller Maschinen deutlich verkürzen. Eine der bedeutendsten Neuerungen stellt der vollständig überarbeitete Ansatz zum Klonen von virtuellen Maschinen dar. Ab Version 19.2.0 (Build 54827) nutzt Parallels Desktop native APFS-Mechanismen, was die Geschwindigkeit des Klonvorgangs drastisch verbessert. Diese Verbesserung ist besonders für Entwickler nützlich, die regelmäßig mit Kopien virtueller Maschinen arbeiten.

Die Software wurde außerdem speziell für macOS Sonoma 14 optimiert, wodurch virtuelle Maschinen schneller starten und reaktionsfreudiger laufen. Parallels Desktop 19 bewertet vor dem Starten einer virtuellen Maschine die vorhandene Mac-Hardware, um automatisch optimale Ressourcen zuzuweisen und ein verbessertes Nutzererlebnis zu bieten.

Zusätzlich trägt die Behebung verschiedener Grafikprobleme mit OpenGL-basierten Anwendungen, darunter AutoTRAX Dex, FINALE 3D, Blender 3.3 LTS, Optuma und TerMus-BIM, zu einer schnelleren Startzeit und besseren allgemeinen Reaktionsfähigkeit bei.

Ressourcennutzung und Performance

Parallels Desktop 19 Standard für Mac bietet in der Standard-Edition beeindruckende 8 GB vRAM und 4 vCPUs pro virtueller Maschine. Diese Ressourcen reichen für die meisten alltäglichen Anwendungsfälle vollkommen aus. Zum Vergleich: Die Pro-Edition unterstützt bis zu 128 GB vRAM und 32 vCPUs für anspruchsvollere Aufgaben.

Für Benutzer, die Leistungsprobleme feststellen, bietet Parallels Desktop mehrere Optimierungsmöglichkeiten:

  • CPU-Auslastungsmonitor: Eine nützliche Funktion in der Fensterleiste der virtuellen Maschine, die rot aufleuchtet, wenn die CPU-Auslastung in Windows über 70% liegt. Ein Klick darauf zeigt, welche Prozesse die CPU-Ressourcen beanspruchen.

  • Automatischer Ressourcenmanager: Diese Funktion, die ab Parallels Desktop 17 eingeführt wurde, bewertet die Mac-Hardware vor dem Starten einer virtuellen Maschine und weist optimale Ressourcen zu.

  • Speicherort der virtuellen Maschine: Für beste Leistung sollte die virtuelle Maschine auf der internen SSD des Macs gespeichert werden. Das Ausführen von einer externen USB-Festplatte oder einem NAS kann die Leistung erheblich beeinträchtigen.

Die Leistung hängt hauptsächlich von drei Hardwarekomponenten ab: CPU, RAM und Festplatte. Während ein CPU-Austausch selten praktikabel ist, können bei vielen Mac-Computern RAM- und Festplatten-Upgrades vorgenommen werden. Insbesondere der Wechsel von einer herkömmlichen Festplatte (HDD) zu einer SSD kann die Leistung um das Zwei- bis Dreifache steigern.

Darüber hinaus ist es wichtig, die gleichzeitige Ausführung mehrerer virtueller Maschinen zu vermeiden, da jede VM eine erhebliche Menge an Ressourcen verbraucht und die Gesamtleistung des Computers verlangsamen kann.

Stabilitätsupdates aus den letzten Builds

Parallels veröffentlicht regelmäßig Updates, die die Stabilität und Sicherheit verbessern. Die neuesten Builds haben zahlreiche Probleme behoben und wichtige Verbesserungen eingeführt:

  • Version 19.4.2 (54991): Behebt ein kritisches Sicherheitsproblem, das Intel Macs betrifft. Die Installation dieses Updates wird dringend empfohlen, um die Sicherheit des Macs zu gewährleisten.

  • Version 19.4.1 (54985): Behebt allgemeine Stabilitäts- und Leistungsprobleme.

  • Version 19.4.0 (54962): Fügt ein OS-Badge zu App-Symbolen hinzu, die in macOS Spotlight-Suchergebnissen angezeigt werden – ein hilfreicher visueller Hinweis, der genau anzeigt, welche App gestartet wird.

  • Version 19.3.1 (54941): Adressiert allgemeine Stabilitäts- und Leistungsprobleme.

  • Version 19.3.0 (54924): Behebt das Problem, dass Parallels Desktop auf Apple Silicon Macs mit einem Virtual Machine Monitor-Fehler nicht gestartet werden konnte.

  • Version 19.2.1 (54832): Adressiert allgemeine Stabilitäts- und Leistungsprobleme.

  • Version 19.1.1 (54734): Behebt Probleme mit USB-Geräten, die in Windows nicht angezeigt werden, wenn sie direkt angeschlossen sind, und Probleme mit verschwommener Anzeige bei Linux-Maschinen nach der Größenänderung des VM-Fensters.

  • Version 19.1.0 (54729): Fügt einen Unschärfeeffekt während der Größenänderung des VM-Fensters hinzu, behebt verschiedene Grafikprobleme mit OpenGL-basierten Anwendungen und korrigiert Probleme mit der Verwendung mehrerer Windows-Anwendungsfenster im Coherence-Modus auf verschiedenen macOS-Bereichen.

Bei spezifischen Leistungsproblemen empfehlen Experten verschiedene Lösungsansätze, einschließlich der Neuinstallation von Parallels oder virtuellen Maschinen, der Aktualisierung von Tools, der Einstellung der Ressourcennutzung auf "Kein Limit" in der VM-Konfiguration und des Umschaltens des Hypervisortyps auf Apple.

Für die optimale Funktion von Parallels Desktop 19 ist es entscheidend, immer den neuesten Build zu verwenden. Dies kann durch einen Klick auf das Parallels Desktop-Symbol in der macOS-Menüleiste und die Auswahl von "Nach Updates suchen..." überprüft werden.

Virtuelle Maschinen für macOS und Linux

Parallels Desktop 19 erweitert die Virtualisierungsmöglichkeiten über Windows hinaus und bietet umfangreiche Unterstützung für macOS- und Linux-Betriebssysteme. Diese Funktionen sind besonders wertvoll für Entwickler und fortgeschrittene Anwender, die mit verschiedenen Betriebssystemen arbeiten müssen.

macOS-VM auf Apple Silicon

In Zusammenarbeit mit Apple haben die Ingenieure von Parallels den weltweit ersten Prototyp einer macOS Virtual Machine erstellt, die auf einem Mac mit Apple M-Silizium läuft. Mit Parallels Desktop 19 für Mac können Benutzer mit Apple-Chips nun macOS-VMs mit mehreren neuen Funktionen ausführen.

Zunächst ist hervorzuheben, dass ab Parallels Desktop 19 die Möglichkeit hinzugefügt wurde, virtuelle macOS-Maschinen anzuhalten und später fortzusetzen. Diese Funktion war zuvor nicht verfügbar und erleichtert erheblich den Workflow bei der Arbeit mit virtuellen Maschinen.

Darüber hinaus können Benutzer unter macOS Ventura 13 und neuer virtuelle macOS-Maschinen auf Apple Silicon Macs aus einem IPSW-Image über das Dialogfeld "Neu erstellen" installieren. Dies vereinfacht den Installationsprozess erheblich. Ab Parallels Desktop 19 ist es sogar möglich, eine macOS-VM durch einfaches Doppelklicken auf die heruntergeladene .ipsw-Datei zu installieren.

Allerdings gibt es einige Einschränkungen: Es ist nur möglich, virtuelle Maschinen mit macOS Monterey 12 und neuer zu erstellen. Außerdem unterstützt Parallels Desktop nicht das Erstellen einer virtuellen macOS-Maschine aus dem .app-Installationsimage auf Mac-Computern mit Apple-Chip.

Für die Konfiguration von macOS-VMs auf Apple Silicon steht ab Parallels Desktop 19.3 eine Konfigurationsoberfläche zur Verfügung. Damit können Benutzer Einstellungen wie CPU-Kerne, RAM-Menge, Netzwerkmodus und zusätzliche Festplatten anpassen.

Ubuntu & CentOS Unterstützung

Parallels Desktop 19 bietet umfangreiche Unterstützung für verschiedene Linux-Distributionen. Insbesondere werden folgende aktuelle Versionen unterstützt:

  • Ubuntu 22.04.2
  • Fedora 38
  • Debian 12
  • CentOS 9
  • Weitere kompatible Distributionen

Bemerkenswert ist hierbei, dass Parallels Desktop 19 nun die Installation und den Betrieb der Arm-Version von CentOS 9 Stream auf Mac-Computern mit Apple Silicon ermöglicht. Dies erweitert die Einsatzmöglichkeiten erheblich, da mehr Linux-Distributionen auf den neuesten Mac-Modellen lauffähig sind.

Es ist wichtig zu beachten, dass auf Mac-Computern mit Apple Silicon nur ARM-basierte Versionen von Betriebssystemen in virtuellen Maschinen installiert und verwendet werden können. Intel-Macs hingegen können nur Intel-basierte Versionen von Betriebssystemen in virtuellen Maschinen ausführen.

x86-Emulation mit Rosetta 2

Eine besonders innovative Funktion, die allerdings nur in der Pro Edition von Parallels Desktop 19 verfügbar ist, ist die x86-64-Emulation in Linux-VMs auf Apple Silicon Macs. Diese Funktion ermöglicht es Entwicklern, x86-Docker-Container und bestimmte x86-64-Softwarebinärdateien direkt in einer Linux-VM auszuführen.

Die Technologie basiert auf Apples Rosetta-Fähigkeiten im Virtualisierungs-Framework, das x86-64-Binärdateien übersetzt. Parallels Desktop integriert diese Funktion, um sie so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten.

Um den Einstieg zu erleichtern, fügt Parallels Desktop 19 Pro Edition dem Dialogfeld "Neu erstellen" eine zum Download bereitstehende Ubuntu-Appliance hinzu, die speziell für die Ausführung von x86-64-Containern oder -Anwendungen konfiguriert ist. Diese vorkonfigurierte VM hat Rosetta bereits eingerichtet, Abhängigkeiten aktualisiert und Docker einsatzbereit.

Obwohl Rosetta beeindruckende Übersetzungsfähigkeiten bietet, funktionieren nicht alle x86-64-Pakete problemlos in Linux-VMs. Insbesondere werden Snap-Pakete in diesem Szenario nicht unterstützt. Dies liegt daran, dass sie alle ihre Abhängigkeiten im Paket enthalten und daher die Übersetzung nicht nutzen können.

Infolgedessen bietet Parallels Desktop 19 eine leistungsstarke Plattform für virtuelle Maschinen über Windows hinaus. Mit Unterstützung für macOS auf Apple Silicon und verschiedene Linux-Distributionen sowie der fortschrittlichen x86-Emulation in der Pro-Edition können Anwender nahezu jede Betriebssystemumgebung auf ihrem Mac nutzen.

Für wen lohnt sich der Kauf?

Die Frage, ob sich der Kauf von Parallels Desktop 19 Standard für Mac lohnt, hängt maßgeblich vom individuellen Nutzungsprofil ab. Die Software richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen mit jeweils spezifischen Anforderungen und Einsatzszenarien. Betrachten wir daher die wichtigsten Anwendergruppen im Detail.

Privatanwender

Für Privatanwender bietet Parallels Desktop 19 Standard besonders attraktive Vorteile. Die Edition wurde speziell für die persönliche Nutzung konzipiert und stellt mit 8 GB vRAM und 4 vCPUs ausreichend Ressourcen für alltägliche Aufgaben bereit. Besonders wertvoll ist die Software für:

  • Umsteiger von Windows auf Mac, die noch Zeit benötigen, sich mit dem neuen Betriebssystem vertraut zu machen. Sie können wichtige Arbeiten weiterhin mit den bekannten Windows-Anwendungen erledigen, während sie schrittweise macOS kennenlernen.

  • Mac-Nutzer, die Zugriff auf Windows-exklusive Software benötigen, etwa unbefristete Versionen bestehender Programme oder spezielle Anwendungen für Hobbys und Unterhaltung.

  • Spieler, die Windows-exklusive Titel wie Roblox, League of Legends, Minecraft oder Fortnite auf ihrem Mac genießen möchten.

Zudem bietet Parallels Desktop 19 Standard unbegrenzten Support rund um die Uhr per Telefon und E-Mail, was bei Problemen oder Fragen sehr hilfreich sein kann.

Darüber hinaus eignet sich die Software hervorragend zum Testen neuer Anwendungen in einer geschützten Umgebung. Da Installation und Deinstallation in einer separaten, gesicherten Umgebung stattfinden, werden keine Veränderungen am Hauptbetriebssystem vorgenommen. Dies verhindert die Ansammlung von Dateiresten, die langfristig die Systemleistung beeinträchtigen könnten.

Schließlich können Privatanwender als Studierende oder Lehrkräfte an qualifizierten Bildungseinrichtungen von exklusiven Bildungsrabatten profitieren, die bis zu 50% Ersparnis bieten.

Entwickler und IT-Profis

Obwohl für professionelle Entwickler primär die Pro-Edition konzipiert wurde, bietet bereits die Standard-Version wichtige Funktionen für viele Entwicklungsszenarien. Besonders nützlich ist Parallels Desktop 19 Standard für:

  • Hobby-Entwickler und Programmierer, die neue Anwendungen in einer isolierten Umgebung testen möchten, ohne ihr Hauptsystem zu gefährden.

  • IT-Profis, die verschiedene Betriebssystemumgebungen für Testzwecke benötigen.

  • Entwickler, die zwischen verschiedenen Betriebssystemen wechseln müssen, um ihre Anwendungen auf Kompatibilität zu prüfen.

Die Standard-Edition ermöglicht es, virtuelle macOS- und Linux-Maschinen zu erstellen und zu nutzen, was für Cross-Platform-Entwicklung hilfreich sein kann. Allerdings fehlen einige erweiterte Funktionen der Pro-Edition, wie etwa:

  • Visual Studio Integration und IDE-Unterstützung
  • Befehlszeilen-Integrationen mit Packer, Vagrant, Jenkins
  • Ausführung von Intel-Binärdateien in Linux auf Apple Silicon Macs
  • Visual-Studio-Code-Erweiterung für VM-Management

Falls diese erweiterten Entwicklerfunktionen benötigt werden, wäre ein Upgrade auf die Pro-Edition (120 Euro/Jahr) sinnvoll.

Unternehmen mit Intune-Integration

Mit Version 19 hat Parallels Desktop seine Unternehmenskompatibilität erheblich erweitert. Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung für die Registrierung von Windows-VMs in Windows-Managementlösungen wie Intune:

  • Nutzung des verbesserten Parallels Deployment-Pakets
  • Verwendung von Parallels My Account-Konfigurationsprofilen zur Bereitstellung von Windows-VMs
  • Möglichkeit, vorkonfigurierte Windows-VMs als Datei zu teilen

Diese Funktionen sind insbesondere für Unternehmensumgebungen relevant, in denen eine zentrale Verwaltung von Virtualisierungslösungen erforderlich ist. Allerdings bietet erst die Business-Edition (150 Euro/Jahr) die volle Unterstützung für Unternehmensanforderungen mit:

  • Single Sign-On/SAML-Integration
  • Zentralisiertes Management für Massenbereitstellungen
  • Vereinfachte Lizenzierung für größere Teams

Für kleinere Unternehmen oder Abteilungen, die grundlegende Intune-Integration benötigen, kann dennoch die Standard-Edition ausreichend sein, wenn keine komplexen Verwaltungsanforderungen bestehen.

Zusammenfassend eignet sich Parallels Desktop 19 Standard für Mac hervorragend für Privatanwender und kleinere Unternehmen mit grundlegenden Virtualisierungsanforderungen. Für umfangreiche Entwicklungsarbeiten oder unternehmensweite Bereitstellungen sollten hingegen die Pro- oder Business-Edition in Betracht gezogen werden.

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